Table of Contents

Frontmatter; Inhaltsverzeichnis; Wie die Schweizer Literatur in Dublin zu sich selbst kam; Einleitung: "Mythos Schweiz"; Was bleibt nach den Mythen?; Gef©Þngnis Schweiz oder Bergnebel Seldwyla?; Der Kitt der Katastrophen; Hallers Die Alpen, mythenkritisch reflektiert in Brandstetters Almtr©Þume; Der Berg - das Hirn; Bergzauber; Nation aus dem Sumpf; Der Rote Pfeil oder Die bewegte Nation; Performing Swiss Heimat; Zur Entmythologisierung des Schweizer Selbstbildnisses; Europa wird entweder untergehen oder verschweizern; Par distance und aus der Enkelperspektive; Otto Marchi und die Vergangenheit. Mythos KulturgrabenAn den Kreuzungen der Sprachen; Milch - Migration - Mythos; Unschweizerische Schweizerliteratur?; Sprachgier und Sprachskepsis; Ein keltisch-helvetisches Netz;. The volume examines how historically and culturally effective Swiss myths have been re-formed and continued, handed down and criticised especially in more recent Swiss-German literature since the Second World War. With contributors including Adolf Muschg, Peter von Matt and German scholars from Ireland and Great Britain this volume reflects on important literary contributions to historical and present-day processes of identity-creation, including Switzerland`s role in the Second World War, its attitudes towards Europe, Switzerland as a multicultural entity or the many myths about this country. Unter dem Stichwort "Mythos Schweiz“ diskutiert dieser Band die prominente Rolle insbesondere der Deutschschweizer Literatur für Identitätsbildungsprozesse und ihre kritische Reflexion in der Schweiz im 20. Jahrhundert. Er versammelt die Beiträge einer Dubliner Tagung aus dem Jahre 2006, die namhafte Schweizer Germanisten und Fachkollegen aus Irland, Großbritannien, Kanada, den USA und Deutschland zusammenbrachte. Besonders seit Ende des Zweiten Weltkriegs ist die Schweizer Literatur im kulturell-gesellschaftlichen Ensemble der Diskurse ein zentrales Medium für die Fort- und Umschreibungen etablierter Schweiz-Mythen wie etwa sbquo;Sonderfall‘, sbquo;Eidgenossenschaft‘, sbquo;Neutralität‘, sbquo;Alpen‘, sbquo;Multikulturalität‘ oder sbquo;literarischer Gegendiskurs‘. Diese und andere Mythen analysiert der Band unter Schwerpunktthemen wie: das Konzept "Schweizer Literatur“ im Zeichen von Globalisierung und Multikulturalität, das Verhältnis zwischen den Sprachen und Kulturen in der Schweiz und zum größeren deutschsprachigen Kulturraum, das Verhältnis von Geschichte, Landschaft und Identität, die Spannung zwischen Regionalem und Globalem, Schweizspezifik und Internationalismus, die unterschiedlichen Generationenprofile innerhalb der schweizerischen Autoren.