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4.3 Strukturfunktionalismus: Die Geschlechtsrolle kommt in die Soziologie4.4 Gegenbewegungen; 4.5 Zusammenfassung: Geschlecht im Alltagshandeln; 5 Zurück zum Anfang?; 5.1 Historische Kontexte: Aufbruchstimmung; 5.2 Frauenforschung als Frauenbewegung in der Wissenschaft; 5.3 Die Entdeckung des "Geschlechterverhältnisses"; 5.4 Auch Männer bekommen ein Geschlecht; 6 Zwischen Parallelisierung und Kooptation; 6.1 Historische Kontexte: Gleichstellung und Globalisierung; 6.2 Institutionalisierung der Frauen- und Geschlechterforschung. 6.3 Kooptationen oder: Facetten einer "geschlechtssensibilisierten Soziologie"6.4 Zwischenfazit: Ist Geschlecht ein "Grundbegriff" der Soziologie?; 7 Zweigeschlechtlichkeit als Problem; 7.1 ,Sex' und ,gender'; 7.2 Interaktive Erzeugung von Geschlecht; 7.3 Diskursive Erzeugung von Geschlecht; 8 Neuerschlie©Ÿen soziologischer Theorien; 8.1 Figurationssoziologie; 8.2 Habitus und soziale Praxis; 8.3 Theorie der Strukturierung; 8.4 Systemtheorie; 8.5 Zusammenfassung: Persistenz und Wandel; 9 Die Vergeschlechtlichung sozialer Wirklichkeit. 9.1 Institutionalisierung: Geschlecht als selbst tragende Konstruktion9.2 Aneignungsprozesse: Geschlecht als Bildungsaufgabe; 9.3 Geschlechterdifferenzierende Arbeitsteilung; 9.4 Prozesse der Naturalisierung; 9.5 "Doing difference"; 9.6 "Undoing gender"; 10 Schluss: Denkgef©Þngnisse unserer Zeit; Literatur; Personenregister; Sachregister. CONTENTS; 1 Einleitung; 2 Spurensuche; 2.1 Gleichheit und Differenz; 2.2 Großentwürfe gesellschaftlicher Entwicklungenund die Stellung der Geschlechter; 3 Moderne Zeiten; 3.1 Das Problem der Geschlechtergleichheit im Horizont soziologischerTheorieentwicklung; 3.2 Nationalsozialismus; 3.3 ́€žKritische Theorie": Wiederaufnahme marxistischer Denktraditionen; 3.4 Ein anderer Denkrahmen für Geschlecht; 4 Die Idee der ́€žGeschlechtsrollen"; 4.1 Historische Kontexte: Von der Frauenfrage zu Geschlechtsrollen; 4.2 Die Entdeckung der Kategorie Geschlecht im Kulturvergleich. Der Band zeigt auf, wie Geschlecht bislang in der Soziologie thematisiert wurde und inwieweit heute 'Geschlecht'genuin soziologisch zu einem Objekt gemacht werden kann, das nicht einfach naturhaft gegeben ist, sondern sozial erzeugt wird und sich trotz massiven sozialen Wandels immer neu reproduziert. Dabei greift er auf klassische und neuere Arbeiten zurück und thematisiert zugleich die Grenzen gegenwärtiger Analysen Main description: Die Autorinnen zeigen auf, wie Geschlecht in der Soziologie thematisiert wurde, welche Möglichkeiten die Soziologie bietet, Geschlecht zum Gegenstand statt zum Ausgangspunkt oder Medium von Analysen zu machen und an welche Grenzen wir stoßen, wenn wir die Paradoxie von Gleichheit und Differenz aufzubrechen versuchen.